Wer wir sind, was wir tun und mit wem wir zusammenarbeiten
Unser Verein besteht aus sieben Personen. Um den 1. Vorsitzenden Michael Grüning (hinten Mitte) gruppieren sich Bernd Ehmler (l.), Tatjana Grüning (2.v.l.), Ute Hansmann (hinten 2.v.r.), Bettina Kaffenberger (hinten r.), Stephanie Grüning (vorne l.) und Nicole Voigt (vorne r.). Hinzu kommen zahlreiche Paten, Spender, Helfer und Gönner, die unseren Verein bei unserer ausschließlich ehrenamtlichen Arbeit unterstützen.
Wir pflegen vorrangig unser Patenschaftsprojekt für bedürftige Kinder im heute noch radioaktiv kontaminierten weißrussischen Landkreis Tscherikow. Zahlreiche Paten, die über unseren Verein ein Patenkind haben, werden regelmäßig über den Zustand des Kindes informiert. Informationen über die Situation der Kinder erhalten wir über unser Büro in Veremeijki, 20 Kilometer von Tscherikow entfernt, von Wala Baranowa und Andrej Baranow, unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort, sowie aus dem Tscherikower Waisenhaus, dem Prijut "Proljeska (Frühlingsblume)", von deren Leiterin Swetlana Prozenka, die ebenfalls unsere zentrale Ansprechpartnerin ist. Mindestens einmal pro Jahr reisen Vereinsmitglieder in das Projektgebiet, um die Kinder zu besuchen, um Neuigkeiten beim Bürgermeister, bei der Schulrätin Larissa Asmalowska und bei den Schulleitern der Schulen in Tscherikow und in den umliegenden Dörfern zu erhalten und um zu erfahren, was dringend gebraucht wird. Auch werden die Kinder eingeladen, die im Jahr darauf zum drei- bis vierwöchigen Erholungsaufenthalt nach Bad Homburg eingeladen werden. Einmal im Jahr werden 16 bis 20 Kinder zu diesem Erholungsaufenthalt nach Bad Homburg kommen und die Stadt sowie die nähere und weitere Umgebung sowie ihre Paten kennenlernen. In Tscherikow kann unser Verein auf zwei Dolmetscherinnen zurückgreifen; auch Michael Grüning spricht die russische Sprache so gut wie perfekt.

Sollte es vonnöten sein, führt unser Verein Hilfstransporte nach Tscherikow durch. Der letzte Transport fand im Mai 2009 mit einem 40-Tonnen-Sattelzug statt. Wenn es um die Kinderfreizeiten und um Hilfstransporte geht, arbeiten wir mit unserem weißrussischen Partner verein "Hoffnung für die Zukunft" in der weißrussischen Hauptstadt Minsk zusammen, dessen Leiter Michail Kaslowski ist. Alles, was als humanitäre Hilfe in Weißrussland läuft, wird über den weißrussischen Partnerverein abgewickelt, der dem "Department für humanitäre Hilfe beim weißrussischen Präsidenten" unterstellt ist. Über regelmäßig stattfindende Stammtische (Bild rechts) und auch über Info-Briefe erfahren Paten und Interessierte aus erster Hand von unseren Aktivitäten.